AUF EINEN BLICK
In dieser Folge
- Du erfährst, wie Cargo-Kulte im Zweiten Weltkrieg in Melanesien entstanden sind.
- Du hörst vom John-Frum-Kult, den es bis heute gibt.
- Du lernst, warum Cargo-Kulte keine kuriosen Randphänomene sind.
- Sondern wie sie echte Einblicke in kulturelle Dynamiken liefern.
Das ist eine Exklusiv-Folge. Sie ist nur für Crew-Mitglieder zugänglich.
INHALT
Cargo-Kulte liefern Einblicke in kulturelle Dynamiken
Während Adolar noch immer auf New Haven festsitzt, wo sich sein Raumschiff in Reparatur befindet, widmet er sich einem kulturellen Phänomen, das Ethnolog:innen schon seit der Zeit des Zweiten Weltkriegs erforschen: Cargo-Kulte.
Stell dir vor: Auf einer abgelegenen Insel erscheinen Fremde mit fliegenden Maschinen. Sie bringen den Einheimischen, die auf der Insel leben, Nahrung, Werkzeuge und Medikamente. Doch eines Tages verschwinden diese Fremden wieder und so kommen auch keine Waren und Güter mehr auf die Insel.
Zurück bleibt eine lokale Gemeinschaft von Einheimischen, die sich fragt: Was haben wir falsch gemacht, dass uns die Götter verlassen haben? – und die nun versucht, das Unerklärliche erklärbar zu machen.
In dieser Exklusiv-Folge geht es um die faszinierende Welt der Cargo-Kulte: Bewegungen, die aus lebensverändernden Begegnungen mit westlicher Technologie und Macht entstanden sind – und die zum Teil bis heute weiterleben.
Wir schauen uns an, wie sich Menschen aktiv an veränderte Lebenssituationen anpassen – und was uns Cargo-Kulte über uns selbst und unser Konsum-Verhalten verraten können.
QUELLEN
Ethnologische Quellen in dieser Folge
- Lindstrom, Lamont 2002: „cargo cult“. In: Alan Barnard, Jonathan Spencer (Hrsg.): Encyclopedia of Social and Cultural Anthropology. London: Routledge, S. 85-86
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