AUF EINEN BLICK
In dieser Folge
- Du lernst Walter Benjamins Konzept der Aura von Gegenständen kennen.
- Du erfährst, warum wir von Dingen vereinnahmt werden – anders als bei Abbildungen von Dingen.
- Du erkennst, warum es für Ethnolog:innen wichtig ist, Feldforschung zu betreiben.
Das ist eine Exklusiv-Folge. Sie ist nur für Crew-Mitglieder zugänglich.
INHALT
Exklusiv-Folge zur Podcast-Reihe „Dinge, die wir sind“
Das ist die erste von vier Exklusiv-Folgen für Crew-Mitglieder, die im Rahmen der Podcast-Reihe Dinge, die wir sind erscheinen. In dieser Podcast-Reihe taucht Adolar mit dir in die Welt der Dinge ein. Ihr schaut euch an, welche tiefgehenden Verbindungen es zwischen Dingen und Menschen gibt – und woher diese kommen. In der Ethnologie heißt dieses Forschungsfeld Materielle Kultur.
Walter Benjamins Konzept der Aura von Gegenständen
Der deutsche Philosoph Walter Benjamin sagt, Dinge haben eine Aura. Wenn wir Menschen Dingen unmittelbar begegnen, nehmen wir sie qualitativ ganz anders wahr, als wenn wir nur eine Abbildung von ihnen sehen.
Der Ethnologe Hans Peter Hahn nutzt das Konzept der Aura, um darzustellen, wie Dinge auf uns wirken – und um ihre Wirkmächtigkeit zu beschreiben.
In dieser Exklusiv-Folge erklärt Adolar das Konzept der Aura anhand einiger Beispiele. Ganz nebenbei leitet er daraus ein Plädoyer für die Feldforschung ab, speziell für die Teilnehmende Beobachtung, die Adolar gerne auch die „Superkraft der Ethnologie“ nennt.
QUELLEN
Ethnologische Quellen in dieser Folge
- Hahn, Hans Peter 2005: Materielle Kultur. Eine Einführung. Berlin: Reimer Verlag
MITMACHEN
Anthronaut ist ein Community-Podcast
Du kannst dich aktiv einbringen und den Podcast mitgestalten.
